Ikea Österreich macht auf ungleiche Belastungen bei Essens- und Küchenarbeit aufmerksam.

Gleichberechtigung wird häufig im Kontext von Karriere, Einkommen oder Führungspositionen diskutiert. Doch strukturelle Unterschiede zeigen sich auch im Alltag, insbesondere bei unbezahlter Care-Arbeit. Wer plant, wer organisiert, wer übernimmt Verantwortung im täglichen Miteinander? Mit dem Gender Cooking Gap rückt Ikea Österreich 2026 die Rollenverteilung rund ums Kochen und Essen ins Zentrum und verbindet datenbasierte Insights mit einer integrierten Kampagne zum Weltfrauentag. Basis ist die aktuelle Cooking & Eating Studie von YouGov im Auftrag von Ikea. Die Ergebnisse für Österreich zeigen deutliche Unterschiede:
Kochen und Zubereiten: 69,7 % der Frauen geben an, hauptsächlich verantwortlich zu sein – bei Männern sind es 38,5 %.
Planung der Mahlzeiten: 64,0 % der Frauen vs. 36,3 % der Männer.
Entscheidung über Einkäufe: 63,9 % der Frauen vs. 37,5 % der Männer.
Lebensmitteleinkauf: 63,8 % der Frauen sehen sich in der Hauptverantwortung, bei Männern sind es 44,1 %.
Alltagsroutine: 54 % der Frauen beschreiben Kochen als tägliche Routine, bei Männern sind es 34 %.
Zeitmangel als Hinderungsgrund: 18 % der Männer nennen fehlende Zeit als Grund, nicht zu kochen.
Delegation an andere Familienmitglieder: 22 % der Männer geben an, ein anderes Familienmitglied sei zuständig.
Der Insight: Zwischen sichtbarem Hobby-Kochen und alltäglicher Versorgungsarbeit besteht eine strukturelle Differenz. Nach dem Gender Sleep Gap 2025 greift IKEA damit erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema rund um das Leben zu Hause auf. „Wenn wir über Gleichberechtigung sprechen, geht es nicht nur um bezahlte Arbeit und Karriere. Ich denke zuerst an Partnerschaft und Teamwork. Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Entscheidungen über Leben und Beruf – einschließlich der Organisation der alltäglichen Aufgaben zu Hause – gemeinsam getroffen werden und sich beide Partner ermutigt fühlen, mutige Schritte zu gehen. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass alle ihre Ziele und Wünsche verfolgen und nach Glück streben können, im Wissen, dass sie Rückhalt haben,“ sagt FangFang Li, CEO und CSO bei Ikea Österreich.
Gemeinsam mit der Kreativagentur &US entstand die Kampagne unter dem Motto „Gleichberechtigung schmeckt besser.“ Sie startet am 2. März auf Social Media und wird ab 6. März in den Einrichtungshäusern sichtbar. Herzstück ist die humorvolle „Fake-Kollektion“ Tandem, die typische Rollenbilder spielerisch hinterfragt. Rund um den Weltfrauentag verbindet IkeaHaltung mit Aktivierung, unter anderem mit einer 1+1-Mechanik auf die RinnigSchürze sowie Influencer-Paaren, die das Thema aus persönlicher Perspektive aufgreifen. Mit dem Gender Cooking Gap zeigt IkeaÖsterreich, wie datenbasierte Insights in eine gesellschaftlich relevante und markennahe Kampagne übersetzt werden können.
