Mehr als die Hälfte der Österreicher wäre bereit, für grüne Energie mehr zu zahlen.

Fast neun von zehn Österreicher (86%) geben an, aktiv Energie zu sparen. Auch wenn die Energiesparer immer noch die deutliche Mehrheit markieren, ist ihre Anzahl nach Steigerungen in 2022 und 2023 (88%) nun seit 2024 stagnierend (ebenfalls 86%).

Der wichtigste Grund für die Einsparung der Ausgaben ist weiterhin das eigene Geldbörserl: 61% setzen auf Energiereduktion, um Geld zu sparen (2024: 59 %). Für ein Drittel der Haushalte (33%) jedoch ist der Klimaschutz genauso wichtig wie der Kostenfaktor – und für sieben Prozent ist der Umweltgedanke der wichtigste Antrieb beim Energiesparen.

Der wichtigste Grund für die Einsparung der Ausgaben ist weiterhin das eigene Geldbörserl: 61% setzen auf Energiereduktion, um Geld zu sparen (2024: 59%). Für ein Drittel der Haushalte (3%) jedoch ist der Klimaschutz genauso wichtig wie der Kostenfaktor – und für sieben Prozent ist der Umweltgedanke der wichtigste Antrieb beim Energiesparen.

„Die Bereitschaft, für grüne Energie ein größeres Loch in die Haushaltskassa zu reißen, ist derzeit aus verständlichen Gründen nicht da. Die Preissteigerungen im Strombereich und gesamten Lebensumfeld tun ihr Übriges dazu. Trotzdem: Im Vorjahr waren es 53%, die sich bereit erklärt hatten, mehr für alternative, grüne Energien zu zahlen – heuer sind es knapp über 55%. Es ist also ein leichter Trend in Richtung Investitionsbereitschaft für grüne Energieversorgung zu erkennen“, erklärt Christina Khinast-Sittenthaler, Leiterin des Energiesektors bei EY Österreich.

Das sind Ergebnisse des EY Energiebarometers 2025, für das heuer wieder 1.000 Österreicher:innen zwischen 18 bis 65 Jahren befragt wurden.

Einsparpotenziale: Einfache Haushaltsmaßnahmen top


Mehr als die Hälfte der Österreicher setzt auf einfache Stellschrauben wie den Geschirrspüler erst einzuschalten, wenn er voll ist (62%), Wäsche an der Luft zu trocknen (55%), die Beleuchtung zu reduzieren (53%) oder auf LED zu wechseln (52%) sowie die Wäsche bei maximal 40 Grad zu waschen (51%). Aufholbedarf gibt es insbesondere bei Sparpotenzialen wie Neuisolierungen (6%) oder Smart-Home-Lösungen (8%), für die es vorab Investitionen braucht. Auch außerhalb des Haushalts werden Einsparmöglichkeiten noch nicht durchgehend eingesetzt. So verzichten derzeit nur 27% der Österreicher auf das Auto und nutzen Fahrrad, Scooter oder öffentliche Verkehrsmittel.

„Das Energie-Einsparpotenzial ist immer noch hoch – nur fünf Prozent denken, dass sie bei gleichbleibender Lebensqualität nichts mehr einsparen könnten. Mehr als ein Fünftel (22%) denkt, mit diversen Maßnahmen noch bis zu 30% Energie einsparen zu können. Dabei setzen die Befragten insbesondere auf Maßnahmen im Haushalt“, so Khinast-Sittenthaler. „Es ist in den Köpfen angekommen, dass Kleinigkeiten reichen, um die Kosten zu senken – zum Beispiel das Licht auszuschalten, sobald man den Raum verlässt.“

Die steigenden Energiepreise machen Sorge: Fast die Hälfte der Bevölkerung (47%) muss sich wegen der Preiserhöhungen in anderen Lebensbereichen einschränken. 17% geben an, ihre Rechnungen nicht mehr pünktlich bezahlen zu können. So ist auch der Wunsch nach transparenter Abrechnung leicht gestiegen – mittlerweile begrüßen 53% der Befragten eine monatliche Energiekosten-Abrechnung, wie im Gesetzesentwurf Elektrizitätswirtschaftsgesetz angedacht – 2024 waren es noch 51%.

Über 40% sehen Smart Meter als Chance für Energieeffizienz

Fast neun von zehn Österreichern (86 %) geben an, aktiv Energie zu sparen. Auch wenn die Energiesparer:innen immer noch die deutliche Mehrheit markieren, ist ihre Anzahl nach Steigerungen in 2022 und 2023 (88 %) nun seit 2024 stagnierend (ebenfalls 86 %).

Der wichtigste Grund für die Einsparung der Ausgaben ist weiterhin das eigene Geldbörserl: 61% setzen auf Energiereduktion, um Geld zu sparen (2024: 59%). Für ein Drittel der Haushalte (33%) jedoch ist der Klimaschutz genauso wichtig wie der Kostenfaktor – und für sieben Prozent ist der Umweltgedanke der wichtigste Antrieb beim Energiesparen.

„Die Bereitschaft, für grüne Energie ein größeres Loch in die Haushaltskassa zu reißen, ist derzeit aus verständlichen Gründen nicht da. Die Preissteigerungen im Strombereich und gesamten Lebensumfeld tun ihr Übriges dazu. Trotzdem: Im Vorjahr waren es 53 Prozent, die sich bereit erklärt hatten, mehr für alternative, grüne Energien zu zahlen – heuer sind es knapp über 55%. Es ist also ein leichter Trend in Richtung Investitionsbereitschaft für grüne Energieversorgung zu erkennen“, erklärt Christina Khinast-Sittenthaler, Leiterin des Energiesektors bei EY Österreich.

Das sind Ergebnisse des EY Energiebarometers 2025, für das heuer wieder 1.000 Österreicherzwischen 18 bis 65 Jahren befragt wurden.

Einsparpotenziale: Einfache Haushaltsmaßnahmen top

Mehr als die Hälfte der Österreicher setzt auf einfache Stellschrauben wie den Geschirrspüler erst einzuschalten, wenn er voll ist (62 %), Wäsche an der Luft zu trocknen (5%), die Beleuchtung zu reduzieren (53%) oder auf LED zu wechseln (52%) sowie die Wäsche bei maximal 40 Grad zu waschen (51%). Aufholbedarf gibt es insbesondere bei Sparpotenzialen wie Neuisolierungen (6%) oder Smart-Home-Lösungen (8%), für die es vorab Investitionen braucht. Auch außerhalb des Haushalts werden Einsparmöglichkeiten noch nicht durchgehend eingesetzt. So verzichten derzeit nur 27% der Österreicher auf das Auto und nutzen Fahrrad, Scooter oder öffentliche Verkehrsmittel.

„Das Energie-Einsparpotenzial ist immer noch hoch – nur fünf Prozent denken, dass sie bei gleichbleibender Lebensqualität nichts mehr einsparen könnten. Mehr als ein Fünftel (22%) denkt, mit diversen Maßnahmen noch bis zu 30% Energie einsparen zu können. Dabei setzen die Befragten insbesondere auf Maßnahmen im Haushalt“, so Khinast-Sittenthaler. „Es ist in den Köpfen angekommen, dass Kleinigkeiten reichen, um die Kosten zu senken – zum Beispiel das Licht auszuschalten, sobald man den Raum verlässt.“

Die steigenden Energiepreise machen Sorge: Fast die Hälfte der Bevölkerung (47%) muss sich wegen der Preiserhöhungen in anderen Lebensbereichen einschränken. 17% geben an, ihre Rechnungen nicht mehr pünktlich bezahlen zu können. So ist auch der Wunsch nach transparenter Abrechnung leicht gestiegen – mittlerweile begrüßen 53% der Befragten eine monatliche Energiekosten-Abrechnung, wie im Gesetzesentwurf Elektrizitätswirtschaftsgesetz angedacht – 2024 waren es noch 51%.

Über 40% sehen Smart Meter als Chance für Energieeffizienz

Sieben von zehn Österreichern (70%) kennen, wie auch bereits im Vorjahr, den Begriff Smart Meter – 44% wissen genau, was Smart Meter bedeutet. 42% der Befragten schätzen Smart Meter positiv ein als Chance für eine effizientere Energienutzung, während jeder Achte (12%) eher negativ gestimmt und der Meinung ist, dass Smart Meter eine Bedrohung für Datenmissbrauch sein könnten. Sechs Prozent nutzen bereits dynamische Strom-Tarifmodelle via Smart Meter, vier von zehn Personen bekunden Interesse daran. 28% geben an, an einer Smart-Meter-Nutzung nicht interessiert zu sein.

„Hier fehlt es definitiv noch an Aufklärungsarbeit und umfassenden Informationen – ein Viertel (25%) ist unschlüssig, ob Smart Meter und dynamische Preismodelle für sie sinnvoll und effizient wären. Das Niveau ist gleich wie im letzten Jahr, hier können wir keine Fortschritte berichten“, so Khinast.

Der Wunsch nach Transparenz ist jedoch gestiegen: 60% der Befragten erwarten, durch mehr Transparenz ihrer Stromdaten den Verbrauch optimieren zu können. In der Vorperiode waren nur 52% dieser Meinung.

Interesse an Energiegemeinschaften steigt

Waren es 2024 noch 45%, die einer Gemeinschaft beitreten würden, so hat sich die Zustimmung 2025 auf 55% erhöht. Im Vorjahr hatte noch jeder zweite Befragte angegeben, noch nie von einer Energiegemeinschaft gehört zu haben – mittlerweile ist dieses Modell deutlich bekannter und nur mehr 38 Prozent kennen den Begriff nicht. Parallel zur Bekanntheit ist auch das Interesse gestiegen. Hatten 2024 noch 44% Interesse bekundet, waren es 2025 bereits 47%, also fast die Hälfte der Bevölkerung.

Einen deutlicheren Aufwind zeigt die Nutzung von Energiegemeinschaften: Von vier Prozent, die 2024 Mitglied einer Energiegemeinschaft waren, hat sich die Anzahl der Mitglieder im Verlauf eines Jahres bereits auf sieben Prozent gesteigert – immerhin fast eine Verdopplung, wenn auch auf relativ niedrigem Niveau.

E-Autos nur in jedem 10. Haushalt

Die Anzahl an E-Auto-Besitzer hat sich kaum verändert: Sie hat sich nur sehr leicht von neun Prozent in 2024 auf zehn Prozent in 2025 erhöht. Es planen dennoch weiterhin nur 14% die Anschaffung eines E-Autos innerhalb der nächsten zwei Jahre. Eine Aufpreisbereitschaft ist nicht zu erkennen, denn zwei Drittel (66%) wollen nicht mehr für ein E- oder Hybrid-Fahrzeug bezahlen als für einen Verbrenner.

„Die Nachfrage und das Interesse an Elektrofahrzeugen ist offensichtlich begrenzt und stark von staatlichen Förderprogrammen abhängig. Die Mehrheit der Konsument:innen steht der Elektromobilität nach wie vor skeptisch gegenüber. Wie es derzeit aussieht, ist es nicht zu erwarten, dass das Interesse an Elektroautos in dem erforderlichen Maße zulegt, um die Vorgaben der EU zu erfüllen“, so Khinast.

Mehrheit bleibt bei Nein zu Atomstrom

61% der Österreicher sind, wie auch schon im Vorjahr, grundsätzlich gegen einen Einsatz von Atomstrom in Österreich – nur acht Prozent befürworten Atomstrom deutlich, 14% eher. Wenn es um den eigenen Haushalt geht, ist die Ablehnung etwas geringer: 53% wollen für den persönlichen Gebrauch keinen Atomstrom nutzen, ein knappes Drittel kann es sich aber vorstellen (32%).

Trotz des Neins zu Atomstrom ist nicht durchgängig die Bereitschaft gegeben, für „grüne“ Alternativen mehr zu investieren: 45 Prozent sagen aus, nicht bereit zu sein, mehr für grüne Energie zu zahlen. Für die Bereiche Heizen / Kühlen wollen 47% nicht mehr investieren als derzeit, für grünen Treibstoff weigern sich 53%, mehr zu bezahlen. Immerhin ein Viertel (25%) der befragten Personen würde für grüne Energie etwas tiefer in die Tasche greifen und Preise in Kauf nehmen, die vier bis zehn Prozent höher sind als jene für traditionelle Energiequellen. Nur sechs Prozent der Bevölkerung zeigen sich gegenüber Aufpreisen von mehr als 20 Prozent nicht abgeneigt. sehen Smart Meter als Chance für Energieeffizienz
Sieben von zehn Österreichern (70%) kennen, wie auch bereits im Vorjahr, den Begriff Smart Meter – 44% wissen genau, was Smart Meter bedeutet. 42% der Befragten schätzen Smart Meter positiv ein als Chance für eine effizientere Energienutzung, während jede:r Achte (12%) eher negativ gestimmt und der Meinung ist, dass Smart Meter eine Bedrohung für Datenmissbrauch sein könnten. Sechs Prozent nutzen bereits dynamische Strom-Tarifmodelle via Smart Meter, vier von zehn Personen bekunden Interesse daran. 28% geben an, an einer Smart-Meter-Nutzung nicht interessiert zu sein.

„Hier fehlt es definitiv noch an Aufklärungsarbeit und umfassenden Informationen – ein Viertel (25%) ist unschlüssig, ob Smart Meter und dynamische Preismodelle für sie sinnvoll und effizient wären. Das Niveau ist gleich wie im letzten Jahr, hier können wir keine Fortschritte berichten“, so Khinast.

Der Wunsch nach Transparenz ist jedoch gestiegen: 60% der Befragten erwarten, durch mehr Transparenz ihrer Stromdaten den Verbrauch optimieren zu können. In der Vorperiode waren nur 52% dieser Meinung.