Am Donnerstag, den 11. Juni findet von 14.30 – 16.00 Uhr die mittlerweile 28. Ausgabe von VBV im Diskurs statt – eine Online-Diskussions-Veranstaltung.

Thema ist diesmal der drohende Verlust von Nachhaltigkeit und Demokratie.

Die Diskurspartner:

André Bächtiger – Professor für Politische Theorie und Empirische Demokratieforschung, Universität Stuttgart
Daniel Binswanger, Co-Chefredakteur Die Republik, Zürich
Othmar Karas, Präsident European Forum Alpbach
Evelyn Regner, Abgeordnete des Europäischen Parlaments (SPÖ)
Christine Scholten, Ärztin, Initiatorin & Geschäftsführerin der Initiative „Nachbarinnen in Wien“
Andreas Zakostelsky,GD VBV-Gruppe, CEO VBV-Vorsorgekasse

Diskussionsleitung:

Gabriele Faber-Wiener, Geschäftsführerin Zeiten.Wender GmbH, Gründerin Center for Responsible Management

Die Diskussion findet auf Zoom statt – Anmeldung hier:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_VFy_0T7US3iYRwi6CkZvXg#/registration

Hintergrund:

Im Jahr 2026 stehen Demokratie und Nachhaltigkeit im Brennpunkt von VBV im Diskurs. Beide sind zentrale Grundpfeiler der Gesellschaft. Beide geraten zunehmend unter Druck – und sind zugleich wichtiger denn je. Dennoch werden sie selten gemeinsam gedacht. Demokratie ist eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Nachhaltige Politik wiederum erfordert langfristiges Denken, gesellschaftlichen Konsens und die Berücksichtigung vielfältiger Interessen.

Gleichzeitig stellen ökologische Krisen demokratische Systeme vor neuartige Herausforderungen. Sie verlangen schnelles Handeln, während demokratische Prozesse als langsam und von kurzfristigen Wahlzyklen geprägt gelten. Wie können daher demokratische Strukturen weiterentwickelt werden, um langfristig Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und Handlungsfähigkeit besser zu verbinden? Wie kann die Demokratie selbst zu einer Triebkraft für Nachhaltigkeit werden?

Diese Diskussion ist eine kritische und zugleich konstruktive Untersuchung der Demokratie wie auch der Nachhaltigkeit. Von den liberalen Grundlagen bis hin zu den aktuellen Krisenphänomenen wie Populismus und Polarisierung – wir eröffnen Denkräume, um die komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen und zu reflektieren.