Die Edition des Jahres 2026 wurde nun druckfrisch präsentiert.

Schon zum 17. Mal ist der Gold-Standard für Corporate Social Responsibility in Österreich erschienen: Der im medianet Verlag aufgelegte CSR-Guide 2026 wurde gestern von Herausgeber Michael Fembek und Co-Herausgeber Oliver Jonke im Wiener Palais Eschenbach des Österreichischen Gewerbevereins vorgestellt.

Im CSR Guide 2026 wirft Herausgeber Michael Fembek einen umfassenden Blick auf nachhaltiges unternehmerisches Handeln in einer Zeit, in der rasante Veränderungen die Wirtschaft prägen. Gleichzeitig steigen auch in Österreich die Sorgen um Industriearbeitsplätze. Umso wichtiger sind Unternehmen, die zeigen, wie sich wirtschaftlicher Erfolg, gesellschaftliche Verantwortung und Transformation miteinander verbinden lassen – und die aktuelle Umbrüche als Chance begreifen.

„Nachhaltigkeit und Transformation sind gerade jetzt entscheidend für den Erfolg von Wirtschaft und Gesellschaft“, betont Herausgeber Michael Fembek. „Umso wichtiger ist der CSR-Guide 2026 heuer als Nachschlagewerk für Österreichs Stärken und Chancen, wenn es um Themen wie Energieautarkie oder Kreislaufwirtschaft geht“, so Fembek.

„Die Präsentation der neuesten Auflage unseres CSR Guides ist eine gute Gelegenheit, mit wahren Musterunternehmen Vorbildwirkung für Entscheider und Meinungsmacher zu erzeugen. Da die Allgemeinheit den Themen CSR & ESG zur Zeit leider weniger Aufmerksamkeit widmet, wollen wir dagegen halten- und unsere Zielgruppe der österreichischen b2b Entscheider da abholen, wo wir aktuell die beste Chance auf Gehör vermuten: in der ökonomischen Betrachtung“, so Co-Herausgeber Oliver Jonke, der auch die Podiumsdiskussion leitete.

Beim Talk zum Thema „Nachhaltige Innovation in Aktion“ berichteten Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien AG, Peter Giffinger, CEO, Saint-Gobain Österreich, Nicole Reitinger, Area Managerin & Mitglied der Geschäftsführung, Ikea Österreich und Christian Schön, Geschäftsführender Gesellschafter von Auris Immo Solutions GmbH aus erster Hand, wie sich Nachhaltigkeitsprojekte auch ökonomisch auszahlen.

Weitere Talkgäste waren auch Alexandra Ballaun, Leitung Human Resources, Ankerbrot Holding GmbH, Niko Bogianzidis, Gründer & Geschäftsführer, Öklo GmbH, Alexandra Bolena, Boardmember, SENA Social Entrepreneur Network, Karin & Christoph Distelberger, Gründer & Geschäftsführer, Unverpackt Austria, Vanessa Ossinger, Leitung Human Resources, Vollpension Generationencafé GmbH und Gabriela-Maria Straka – Vorstandsmitglied, respACT.

Neue Schwerpunkte im CSR Guide 2026

Der CSR Guide 2026 ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil werden zentrale Entwicklungen zusammengefasst – von Social Business über Finanzierung sozialer Innovationen bis hin zu Empfehlungen für konkretes unternehmerisches Handeln im Jahr 2026. Zudem hat der Expertenrat des CSR Guide 30 vorbildliche Case Studies ausgewählt – das Themenspektrum reicht dabei von Kreislaufwirtschaft, nachhaltigen Strategien und regionalen Kooperationen über Energie- und Klimalösungen bis hin zu Beschäftigung, Social Business sowie Finanzierung und ESG-Datenmodellen.
Im Serviceteil finden sich außerdem umfassende Auflistungen von Nachhaltigkeitsberatern und CSR-Netzwerken sowie Informationen zu Normen, Gütesiegeln, Selbstverpflichtungen, Ausbildungswegen und Fachliteratur. Der Guide will damit nicht nur inspirieren, sondern Unternehmen auch konkrete Orientierung für die nächsten Schritte bieten.

Zukunftschancen: Mobilität, KI und Regionalität

Der CSR Guide zeigt exemplarisch, wo Österreich besondere Potenziale hat. Große Infrastrukturprojekte wie Koralmbahn, Semmering-Basistunnel und Brennerbasistunnel stärken die Rolle Österreichs im europäischen Schienenverkehr. Gleichzeitig eröffnet die Transformation der Automobilindustrie neue Chancen für Zulieferbetriebe, insbesondere im Bereich der E-Mobilität.

Ein weiteres Zukunftsfeld sind KI-Anwendungen „Made in Austria“. Österreich verfügt über starkes Know-how in Forschung und Entwicklung – etwa an der JKU Linz, der TU Wien, dem ISTA, der FH Hagenberg oder in Forschungsinstituten wie Know-Center, AIT oder IAI. Dieses Wissen kann verstärkt für nachhaltige Lösungen genutzt werden, etwa für energieeffiziente Prozesse, transparente Lieferketten oder messbare Biodiversität.
Auch Tourismus, intakte Natur und regionale Wertschöpfung bieten enormes Potenzial. Regionale Energiegemeinschaften, ressourcenschonender Tourismus und zirkuläre Geschäftsmodelle können hier innovative Vorreiterlösungen hervorbringen.

Das Herzstück: die „engagierten 400“

Wie jedes Jahr bildet die Auflistung von mehr als 400 Unternehmen, die sich anhand transparenter Kriterien überdurchschnittlich für CSR und Nachhaltigkeit engagieren, das Herzstück des CSR Guide. Die „engagierten 400“ werden mit Auszeichnungen, SDGs, Kontaktpersonen und Berichtsdaten dargestellt und zeigen, welche Unternehmen bereits heute konsequent auf Nachhaltigkeit setzen.
Mehr als 300 Unternehmen unterstützen den Guide aktiv mit Daten und Aktualisierungen und machen ihn damit zu einem Gemeinschaftswerk aus Wirtschaft, Beratung, Wissenschaft und Praxis.

Online-Datenbank als Recherche-Tool

Die Inhalte des CSR Guide sind zusätzlich in einer umfangreichen Online-Datenbank unter www.csr-guide.at verfügbar. Über eine komfortable Suchfunktion können Informationen nach Unternehmensnamen, Auszeichnungen oder Bundesländern abgefragt werden. Die Plattform wird bereits tausendfach für Recherche, Benchmarking und die Suche nach Nachhaltigkeitsvorreitern genutzt. Ergänzend bietet der CSR Guide einen Branchen-Newsletter, der regelmäßig aktuelle CSR-News von Unternehmen sowie neue Projekte, Auszeichnungen und Entwicklungen präsentiert.

Über den CSR Guide

Herausgeber Prof. Dr. Michael Fembek verantwortet seit der Gründung 2009 Redaktion und inhaltliche Linie des CSR Guide. Er engagiert sich als Vorstandsmitglied der Essl Foundation sowie in verschiedenen Initiativen für Philanthropie in Österreich.
Der CSR Guide 2026 ist um € 27,50 unter www.csr-guide.at erhältlich.