Österreichs führender Kongress für verantwortungsvolles Wirtschaften bringt am 22. Oktober mehr als 250 Führungskräfte, Experten und Entscheidungsträger nach Alpbach.

Steigende Unsicherheiten, Ressourcenknappheit, neue Berichtspflichten und geopolitische Herausforderungen verändern die Spielregeln für Unternehmen. Unter dem Motto „R³: Ressourcen. Resilienz. Rentabilität“ zeigt der csrTAG 2026 von respACT am 22. Oktober im Congress Centrum Alpbach, wie nachhaltiges Wirtschaften zum Erfolgsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Krisenfestigkeit wird.

Mehr als 250 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren aktuelle Herausforderungen und Lösungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft.
„Unternehmen brauchen derzeit vor allem eines: Orientierung. Zwischen ESG-Regulierungen, Energiepreisen, Lieferkettenrisiken und wachsendem Innovationsdruck reicht es nicht mehr aus, nur auf kurzfristige Effizienz zu setzen. Der csrTAG bringt jene Unternehmen und Experten zusammen, die zeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden kann. Denn die widerstandsfähigsten Unternehmen der Zukunft werden jene sein, die wirtschaftlichen Erfolg und Verantwortung miteinander verbinden“, betont respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling.

Peter Giffinger, CEO Saint-Gobain Austria und respACT-Präsident möchte herausstellen: „Die Wettbewerbsfähigkeit von morgen entsteht durch Innovation, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Unternehmen, die diese Chancen erkennen und konsequent ergreifen, schaffen langfristige Wertschöpfung, stärken ihre Resilienz und sichern so ihren langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Der csrTAG von respACT zeigt dabei erfolgreiche Beispiele und wie dieser Wandel in der Praxis gelingt, um eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft durch innovative und verantwortungsvolle Lösungen Realität werden zu lassen.”

Kreislaufwirtschaft, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit im Fokus
Zu den Highlights des Kongresses zählt die Eröffnungskeynote der Europäischen Investitionsbank, in der gezeigt wird, wie zirkuläre Geschäftsmodelle Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken, sowie das anschließende Panel „Wer schließt den Kreis?“, in dem Vertreter aus Industrie und Wirtschaft über die Zukunft der Kreislaufwirtschaft und resiliente Wertschöpfungsketten diskutieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Herausforderungen der Unternehmenspraxis. So behandelt das Panel „EmpCo ist da! Alles klar?“ die wichtigsten Fragen zur Umsetzung der neuen EmpCo-Richtlinie und deren Auswirkungen auf Unternehmen. In der Session „Krisenfest statt nur compliant“ wird anhand des freiwilligen CSRD-Berichts von Kwizda gezeigt, wie ESG-Management strategisch genutzt werden kann, um Unternehmen widerstandsfähiger zu machen.

Praxisbeispiele aus Unternehmen und Organisationen

Der csrTAG setzt bewusst auf konkrete Erfahrungen aus der Praxis. Mitwirkende Unternehmen und Organisationen wie EVN, Siemens Energy, Volksbank, Kwizda, Salesianer Miettex, Holcim, Tyrolit, Klüber Lubrication Austria, myclimate Österreich, ICEP und das Terra Institute teilen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Expert*innen ihre Erfahrungen und Expertise.

Neben Keynotes und Fachsessions bietet der csrTAG auch interaktive Formate. Im Workshop „Unlinear³“ erleben Teilnehmende die Zusammenhänge zwischen Ressourcen, Resilienz und Rentabilität an interaktiven Stationen. Ergänzt wird das Programm durch Business-Pitches, gezielte Networking-Formate und 1:1-Matchmaking-Sessions.
Mit der Wirtschaftskammer Tirol, der Industriellenvereinigung Tirol und dem Land Tirol unterstützen drei starke Hauptpartner den csrTAG 2026.

„Nachhaltigkeit wird dann zum Erfolgsfaktor, wenn sie einen echten Vorteil für das Geschäftsmodell eines Unternehmens bringt. Der csrTAG bringt genau diese Beispiele zusammen und zeigt, wie Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können“, so WK-Tirol-Präsidentin Barbara Thaler.

Max Kloger, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, ergänzt: „Wirksame Nachhaltigkeit braucht wettbewerbsfähige Unternehmen. Der csrTAG macht jene Lösungen sichtbar, mit denen die Tiroler Industrie schon heute Zukunft gestaltet.“
Auch Tirols Landeshauptmann Anton Mattle betont: „Ein starker Standort entsteht durch verantwortungsvolles Wirtschaften und wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen. Mit dem csrTAG in Alpbach steht genau das im Mittelpunkt: eine starke Kreislaufwirtschaft, resiliente Betriebe und nachhaltige Wertschöpfung.“

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter: www.csrtag.at