Kapo sammelt digital auf Conda Capital Market – acht Prozent p.a. möglich.

Die Anforderungen an Gebäude verändern sich spürbar: Neben Energieeffizienz gewinnen Kriterien wie Langlebigkeit, Kreislauffähigkeit und Innenraumgesundheit zunehmend an Bedeutung. Um die österreichischen Klimaziele zu erreichen, soll die jährliche Sanierungsrate von derzeit rund 1,5 Prozent auf etwa drei Prozent steigen. Gerade im Bestand spielen Fenster und Türen eine zentrale Rolle, da sie den Energieverbrauch, die Nutzungsdauer von Gebäuden und das Raumklima maßgeblich beeinflussen. Steigende Energiepreise, strengere Nachhaltigkeitskriterien und der Wunsch nach gesunden Wohn- und Arbeitsräumen lenken den Blick verstärkt auf hochwertige, langlebige Bauteillösungen. Gleichzeitig wächst der Sanierungsmarkt, getragen von Investitionen in Energieeffizienz und Werterhalt. Für Kapo als spezialisierten Hersteller hochwertiger Fensterlösungen entsteht daraus ein attraktives und langfristiges Zukunftsfeld, dessen Potenzial nun auch über die Finanzierung bei Conda skaliert werden soll.

Biozidfreie Fenster – Verantwortung für Umwelt und Gesundheit

Als traditionsreiches Familienunternehmen mit fast 100-jähriger Geschichte setzt Kapo Fenster und Türen GmbH konsequent auf Holz- und Holz-Alu-Fenster aus nachhaltiger Fertigung. Ein zentrales Differenzierungsmerkmal ist der vollständig biozidfreie Holzschutz. Kapo nimmt diesen Mehraufwand in der Produktion bewusst in Kauf – zugunsten der Umwelt und der Gesundheit der Nutzer:innen. Der Verzicht auf Biozide verbessert das Raumklima und ist zugleich Voraussetzung dafür, Fenster tatsächlich kreislauffähig zu machen. „Für uns ist Nachhaltigkeit kein Marketingbegriff, sondern eine Haltung, die sich durch alle Bereiche zieht“, sagt Geschäftsführer Stefan Polzhofer. „Wir bauen Fenster für Menschen, die gesund wohnen und arbeiten wollen. Dass wir dabei bewusst auf Biozide verzichten, ist für uns eine logische Konsequenz.“

Neues Werk als ökologisches Leuchtturmprojekt

Mit dem neuen Werk am Ökopark Hartberg hat Kapo den größten Entwicklungsschritt seiner Unternehmensgeschichte gesetzt und rund 10 Millionen Euro in eine nachhaltige Produktionsstätte investiert. Auf einer ehemaligen Deponiefläche entstand ein ökologisch ausgerichteter Standort, der zeigt, wie ressourcenschonende industrielle Fertigung gelingt. Der neue Standort bringt zugleich einen deutlichen technologischen Fortschritt: Moderne Maschinen, Digitalisierungsoffensiven und optimierte Abläufe verkürzen die Durchlaufzeiten auf unter zehn Tage – zuvor lagen sie bei bis zu fünf Wochen. Gleichzeitig bleibt der handwerkliche Anspruch zentral: Maßarbeit, individuelle Lösungen und die Verarbeitung von Holz als Werkstoff stehen weiterhin im Mittelpunkt. Kapo verbindet damit effiziente industrielle Prozesse mit handwerklicher Präzision. „Dieses Werk ist für uns weit mehr als ein Gebäude“, so Polzhofer. „Es ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft unseres Betriebs, zum nachhaltigen Handwerk und zum Standort Steiermark.“

Investieren in ein wachsendes Traditionsunternehmen

Vor diesem Hintergrund startet Kapo Fenster und Türen GmbH gemeinsam mit der Finanzierungs-Plattform Conda in Form einer nachrangigen Unternehmensanleihe. Investoren wird ein fixer Zinssatz von acht Prozent p.a. in Aussicht gestellt, eine Beteiligung ist bereits ab 250 Euro möglich, wobei Frühentschlossene bis zum 23 März 2026 zusätzlich von einem Early-Bird-Vorteil in Form eines Disagios von vier Prozent p.a. profitieren. „Damit bieten wir einen Investitionsrabatt für all jene, die früh einsteigen“, so Co-Geschäftsführer Othmar Sailer. Die Fundingschwelle liegt bei 200.000 Euro, das Emissionsvolumen beträgt bis zu einer Million Euro.

Starke Auftragslage, klare Perspektive

Die Emission dient der Stärkung des operativen Spielraums: Material für größere Projekte – darunter zahlreiche Aufträge aus öffentlicher Hand – effizient vorzufinanzieren und die volle Leistungsfähigkeit der neuen Produktion auszuschöpfen. Investoren begleiten Kapo damit nicht bei der Errichtung von Infrastruktur oder Maschinen, sondern beim Skalieren eines bewährten Geschäftsmodells mit stabiler Auftragslage. Je nach Höhe des Investments dürfen sich Unterstützer zudem über Pakete mit Goodies freuen, darunter persönliche Produktionsführungen im neuen Werk am Ökopark Hartberg, Service- und Produkt-Rabatte sowie regionale steirische Schmankerl. „Wir laden Investoren ein, die an Qualität, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Wirtschaften glauben“, erklärt Sailer und schließt ab: „Diese Finanzierung ist eine Beteiligung an einem Unternehmen, das steht – und nun den nächsten Wachstumsschritt geht.“